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Die Holzarchitektur von Liepāja ist sehr vielfältig und hat eine lange Geschichte. Die ältesten Holzbauten der Stadt sind noch aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Ein vortreffliches Beispiel ist die Kungu Straße, die im 17. Jahrhundert die Hauptstraße der Stadt war. In Kungu Straße 24 und auf dem Innenhof ist ein einzigartiges Gebäudeensemble erhalten. Das bedeutendste Gebäude war als das Hotel von Frau Hoyer bekannt, in dem in 1697 der russische Zar Peter der Große zu Gast war. Zurzeit wird das Gebäude restauriert, um darin nachher das Interieur-Museum einzurichten.

Einen Beitrag zur Holzarchitektur von Liepāja leisten die Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts gebauten, die so genannten Arbeiterhäuser. Das sind überwiegend einfache zweigeschossige Häuser, doch jedes von ihnen überrascht mit kleinen Holzdetails in der Fassade oder mit holzgeschnitzten Türen oder Fensterrahmen. Solche Gebäude sind in Jaunliepāja sowie am Liepāja See – auf der Bērzu, Apšu, Ezera, Bernātu und anderen Straßen – zu sehen.

In der Nähe des Strandparks befinden sich wiederum wahrhaft prächtige Holzhäuser, gebaut im schweizerischen Stil – mit feinen Holzschnitzereien auf den Balkons, an Treppengeländern und Fassaden. Die prachtvollsten Holzbauten sind auf den Dzintaru, Liepu, Peldu, Hika und Vites Straßen – in den ehemaligen Villenvierteln – erhalten.

Die Holzbauten, die heute größtenteils Wohnhäuser sind, sind der ganze Stolz der Stadt und bereichern die städtische Umgebung und das Architekturerbe.