Izmantojot šo lapu, jūs piekrītat sīkdatņu izmantošanai. Sīkdatnes palīdz uzlabot pakalpojumu kvalitāti. Uzzināt vairāk

1 von 3

2 von 3

3 von 3

Der Rundgang “Liepaja – wie nach Noten!” ist der einfachste Weg Liepaja zu besichtigen und die bedeutendsten historischen sowie Kultur- und Architekturwerte in der Stadtmitte kennen zu lernen. Und zwar dem Stadtplan und den im Pflasterstein eingearbeiteten Tonzeichen folgend.

Die Karte im PDF-Format finden Sie hier.

Notenschlüssel – der Rosenplatz

Beim weiteren Rundgang besuche auf der linken Seite den Innenhof des Römer Gartens. Die Geschichte des Römer Gartens beginnt mit dem Jahr 1882, als hier ein Kaufhaus und später ein Hotel eingerichtet wurden. Sehenswert sind die unter dem Innenhof ausgebauten Keller und die darin untergebrachte Kunstgalerie mit einer großen Sammlung an Kunstwerken von in Liepaja ansässigen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Der Notenweg führt weiter auf die Zivju Straße mit der Ruhmesallee beliebter lettischer Musiker. Vergleiche die Maße Deiner Hand mit den Handabgüssen beliebter Musiker in Bronze und beschaue Tafeln, die bekannten lettischen Bands gewidmet sind! Welchem Musiker gleicht Deine Hand am nächsten?

Do – das Hotel von Frau Hoyer

Auf der Kungu und Bariņu Straße befinden sich mehrere einzigartige Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das auffälligste ist das frühere Hotel von Frau Hoyer – eins der ältesten Wohnhäuser in Liepaja, das im Moment bei einer sorgfältigen Restaurierung zum Interieur Museum des 17.-19. Jahrhunderts wird. Das Steinhaus links ist dagegen ein typisches Beispiel des Wohnungsbaus um die Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert. Hinter dem Hotel von Frau Hoyer steht eins der ältesten Gebäude der Stadt – ein Blockhaus aus dem 17. Jahrhundert, gebaut auf einem niedrigen Mauersockel mit steilem Ziegeldach. Die Wände dieser alten Gebäude wahren Geschichten über die Aufenthalte des russischen Zars Peter des Großen und des schwedischen Königs Karl XII in Liepaja. Auf dem weiteren Weg richte Dein Augenmerk auf das alte Ziegelsteinpflaster auf der Palmu Straße, das vor etwa 150 Jahren mit Ausschussziegeln ausgelegt wurde.

Re – der Peter-Marktplatz

Gegenüber dem Eingang des Peter-Marktplatzes erstreckt sich das höchste Gebäude von Liepaja – die lutherische St.-Anna-Kirche. Der Turm der aus rotem Backstein gebauten Kirche ist rund 60 Meter hoch. Das Gotteshaus wurde in 1587 eingeweiht und wurde mehrmals umgebaut. Besonders stolz ist die Kirche auf ihren 9,7 Meter hohen und 5,8 Meter breiten Holzaltar.

Mi – die St.-Josef-Kathedrale

Die St.-Josef-Kathedrale ist das größte katholische Gotteshaus in Kurzeme und hat ein reiches und prachtvolles Interieur. Eigentlich besteht die Kathedrale aus zwei Gebäuden. An die ursprünglich kleine Mauerkirche wurde im 19. Jahrhundert ein viel größeres
Gotteshaus angebaut. Das alte Gotteshaus wurde nicht abgerissen, sondern sein zentraler Altar wurde in die neue Kirche als Seitenkapelle eingefügt und liegt tiefer als die Bodenebene der neuen Kirche. Links von der Kirche steht das ehemalige Gebäude des Bezirksgerichts von Kurzeme, heute – das Rathaus. Der Kircheneingang befindet sich rechts,
von der Rakstvežu Straße aus.

Hier kannst Du den weiteren Weg wählen – in die Stadtmitte zurückkehren oder in den Park und zum Strand gehen.

  • Die 5,1 km lange Route führt zum Strandpark – folge den Zeichen mit Musikinstrumenten.

Schlagzeug – der Jānis-Čakste-Platz

Beim weiteren Rundgang auf der Peldu Straße erregt das aus rotem Backstein im Stil der Neugotik gebaute und in 1902 entworfene Wohnhaus die Aufmerksamkeit. Das ist eins der bedeutendsten Werke des langjährigen Stadtarchitekten Paul Max Bertschy.

Saxophon – der Strandpark

Von hier aus kann man bequem ans Meer gelangen und den Strand von Liepaja besichtigen, der die Urlauber schon seit langem mit seiner Weite und seinem ungewöhnlich weißen und feinen Sand anlockt.

Violine – der Schwanenteich

Rund um den Schwanenteich entstand ein Villenviertel. Auf den Straßen Hika und Vites sind einige der prachtvollsten Holzvillen erhalten, verziert mit feinen, dekorativen Holzschnitzereien.

Trompete – der Kurmajas Prospekt

Das Viertel des Kurmajas Prospekts erlebte seine Blütezeit, als Liepaja in der Wende des 19./20. Jahrhunderts zum bekannten Kurort wurde. Hier beförderte eine Straßenbahn die adligen Stadtgäste zum Park und Strand. Mit dem Bau von Villen und Miethäusern haben die wohlhabenden Unternehmer von Liepaja ihren Status aufrecht erhalten. In einer solcher Villen, gebaut in 1900, befindet sich heute das Museum Liepaja mit historischen Ausstellungen über Liepaja und Südkurland.

Über die ganze Länge des Prospekts sind Bronzeskulpturen der Figuren aus der Hymne von Liepaja “Pilseta, kura piedzimst vejš” (“Stadt, in der der Wind geboren wird”) dargestellt: der Telefonist, die Bernsteinletten, die Kräheund der Bootsmann.

  • Die 3,5 km lange Route führt weiter durch die Stadtmitte zum nächsten Tonzeichen “Fa”.

Fa – Jugendstilbauten

An der Note “Sol” treffen sich beide Routen wieder und verlaufen weiter zusammen.

Sol – das Staatsgymnasium von Liepaja

Hinter der Figur des Bootsmannes ragt sich ein fein verziertes Jugendstilgebäude hervor – das Staatsgymnasium von Liepaja, das frühere Mädchengymnasium. Das Gebäude entstand in 1912 nach dem Projekt von Ludwig Melville. Die Straßenfassade ist erstaunlich raffiniert und prachtvoll, was für die Architektur von Schulgebäuden ungewöhnlich ist.

Auf der anderen Straßenseite des Kurmajas Prospekts ist ein weißes Gebäude mit einer ebenso dekorativen Fassade zu sehen. Das ist das Bezirksgericht, das frühere Bürogebäude der Russisch-ostasiatischen Schifffahrtgesellschaft, die direkten Schiffsverkehr zwischen Liepaja und New York betrieb und jährlich 40 000 Menschen bediente, die sich vom Liepaja Hafen aus auf den weiten Weg machten.

Rechts von der Bootsmannfigur befindet sich die frühere Navigationsschule, gebaut in 1876. An der zentralen Fassade ragt sich ein Türmchen hervor, in dem zu den Zeiten der Seefahrtschule eine Sternwarte untergebracht war.

Pause – der Julianna-Hof

Weiter führt die Route am Handelskanal entlang, der den Liepaja See mit der Ostsee verbindet. Der Kanal wurde in 1703 ausgegraben, was den Beginn des Ausbaus eines großen und modernen Hafens markierte. Beim Spaziergang auf der Promenade können Fischerboote und Yachten ganz nah erlebt werden. An der Fußgängerbrücke können das Modell des Kanalviertels sowie die aus 50 Litern von den Liepajanern gespendeten Bernsteinstücken gemachte Bernsteinuhr betrachtet werden.

La – die Konzerthalle “Großer Bernstein”

Das Symbol des Kulturlebens von Liepaja ist die Konzerthalle “Großer Bernstein”. Das ist ein Veranstaltungsort für hochwertige Kultur- und Kunstevents, wo die Zuhörer eine hervorragende Akustik genießen können.

Si – die Dreifaltigkeitskathedrale

Die Dreifaltigkeitskathedrale wurde in 1758 eingeweiht. Ihre einzigartigste Wertsache ist die weltweit größte nicht umgebaute mechanische Orgel.

  • Somit ist der Rundgang beendet. Wir hatten große Freude, zusammen mit Dir durch die Stadt zu wandern und Dir die historischen und modernen Schätze von Liepaja vorzustellen. Auf Wiedersehen!